Wenn sich Kinder für Kampfsportarten interessieren, besteht die erste Herausforderung darin die für sie richtig auszuwählen. Dabei gibt es durchaus große Unterschiede. Je nach Charakter des Kindes ist eine andere Sportart ideal. So bevorzugen zurückhaltende Kinder zumeist Judo, extrovertierte Kinder sind bei Karate gut aufgehoben. Was alle Sportarten vereint ist, dass sie nicht nur den Körper, sondern auch den Geist trainieren. Das Selbstbewusstsein und das Körperbewusstsein werden gesteigert und bilden damit die Basis für ein späteres erfülltes Leben.

Der Kampfsport vermittelt Kindern auch schon in jungen Jahren die Grundlagen in einem spielerischen Training. So lernen sie den Sinn und die Funktion von Selbstverteidigung besser zu verstehen. Ab dem Grundschulalter kann das Training bereits beginnen. Dort erfahren die Teilnehmer, dass ihnen der Kampfsport Sicherheit gibt. Sie lernen ihren Körper zu beherrschen und ihre Bewegung genau zu koordinieren. Damit finden sie Zugang zu Disziplin und einem umsichtigen Handeln. Gleichzeitig lernen sie mit ihren Ängsten und Aggressionen umzugehen. Dazu eignet sich die körperliche Betätigung auch, um Stress abzubauen und Emotionen zu kanalisieren.

Ideal für schüchterne Kinder

Grundsätzlich ist es wichtig, dass die Kinder Spaß am Training haben. Sie sollten daher keinesfalls zum Kampfsport „gezwungen“, sondern nach eigenen Interessen hingeführt werden. Je mehr Spaß sie an der Sache entwickeln, umso besser. Ein Probetraining kann helfen herauszufinden, ob die jeweilige Sportart das Interesse geweckt hat und ob das Kind mitmachen möchte. Die folgenden Kampfsportarten sind besonders gut für Kinder geeignet. Wer dies beherrscht, macht sich auf die verschiedenen Würfe zu erlernen. Hier können sich Kinder austoben und sich gleichzeitig auch in Wettkämpfen messen. Das Outfit ist meistens günstig ab 20 Euro zu haben, der Einstieg sollte also kein Problem darstellen.

Kontaktlos kämpfen

Beim Karate wird zumeist kontaktlos gekämpft. Das bedeutet, dass die Schläge zwar eingeübt und ausgeführt werden, jedoch immer mit entsprechendem Abstand zum Gegner. Daher bedeutet Karate übersetzt auch „Leere Hand“. Hier lernen die Kinder ein Gefühl für Etikette und Distanz. Dehnübungen fördern die Flexibilität. Das Muskeltraining gehört zum Aufwärmen. Dabei setzen die Trainer auf Sit-ups und Liegestütze. Gemeinsam mit einem Partner werden beim Karate Situationen geübt, in denen man angegriffen wird. Der Nachwuchs lernt sich effektiv zu verteidigen. So hat er im Fall des Falles ein gutes Werkzeug zur Hand. Die Ausstattung für Kinder ist ebenfalls bereits um rund 20 Euro zu haben.

Kontaktlos kämpfen
Kontaktlos kämpfen

Kung-Fu für Geist und Körper

Die Kampfsportart Wing Tsun ist ein Stil von Kung-Fu. Hier wird nicht nur der Körper, sondern auch der Geist gestählt. Die Kinder lernen dabei ihre Konzentration zu stärken. Die Übungen helfen ihnen zudem dabei sich körperlich zu behaupten. Anders als bei Judo und bei Karate handelt es sich hier um eine reine Kunst der Selbstverteidigung. Es gibt daher keine Wing-Tsun-Wettkämpfe, bei denen sich die Kinder messen können. Für das Training reicht Sportkleidung aus, die Trainingskleidung gibt es für Kinder ab rund 40 Euro. Diese drei Sportarten sind ideal für Kinder, die sich für Kampfsport interessieren.

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