Kinder sehen sich heute zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Das Kampfsport-Training kann ihnen dabei helfen, diese zu meistern und ein starker und selbstbewusster Mensch zu werden. Der Sport hat viele positive Effekte. Diese betreffen nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Auftreten. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Eltern dazu entschließen, ihren Kindern dieses Training näherzubringen. Bei diesen Sportarten lernen die Sprösslinge, wie man konzentriert und kraftvoll Tritte und Schläge ausführt. Gleichzeitig geht es aber auch um Disziplin und die Möglichkeit seine Kraft gezielt einzusetzen und zu beherrschen. So wird das Training gewissermaßen zum Training für das Leben.

Stark und kontrolliert

Im Kampfsport geht es darum die kontrollierten Stöße, Schläge und Tritt zu verinnerlichen. So kann man sich im Bedarfsfall wie automatisiert verteidigen. Doch zunächst verbeugt man sich vor dem Gegner, das zeigt die innere Stärke und demonstriert den Respekt. Die verschiedenen Kampfsportarten haben klare Regeln. Diese gilt es zu befolgen. Oft wird der Tritt gar nicht erst ausgeführt, sondern vor dem Gegner gestoppt. Karate ist ein perfektes Beispiel dafür. Hier fließen körperliche und mentale Disziplin ineinander.

Kinder fühlen sich von Beginn an gut, weil sie ein Werkzeug erlernen, mit dem sie sich verteidigen können. Gerade am Schulhof kommt es oft und gerne zu Rangeleien, die durchaus in Raufereien enden können. Wer Kampfsport betreibt, hat die innere Stärke und das Selbstbewusstsein, um aus solchen Konflikten immer als Sieger hervorzugehen. Die Kinder werden durch das Training kräftiger, wendiger und standfester. Sie zeigen nicht nur Stärke, sondern können diese auch gut kontrollieren. Schließlich gilt hier das Wort des Trainers. Wenn er Stopp sagt, ist Schluss. So lernen die Kinder Grenzen zu respektieren. Wer sich nicht daran hält, ist sofort raus.

Innere Stärke zeigen

Im Kampfsport erlernen die Kinder eine gerade Haltung und das Vertrauen in ihre Muskeln. Die vielfach trainierten Stöße und Tritte geben ihnen das Selbstbewusstsein, sich ihrer Angst oder einem Bedrängnis zu stellen. Wenn sie sich nun bedroht fühlen, können sie reagieren und die Kontrolle übernehmen. Sie erkennen, dass oft schon die Ausstrahlung genügt, um einen Konflikt zu vermeiden. Diese Ausstrahlung ist Ausdruck der eigenen Stärke und entwickelt sich im Kampfsport-Training.

Ein straffer Körper, angespannte und trainierte Muskeln und eine laute Stimme schrecken Gegner schon von vorneherein ab. Wer selbstbewusst auftritt, wird auch so wahrgenommen. Davon kann man in zahlreichen Lebenslagen profitieren. Denn im Training wird nicht nur der Körper gestärkt, sondern auch die Psyche. Das gefällt vielen Eltern. Sie erkennen, dass dies ihren Kindern zugutekommt. Denn auch diese müssen sich im Alltag immer wieder wehren und behaupten.

Innere Stärke zeigen
Innere Stärke zeigen

Wer weiß, was er will, kann seinem Gegenüber auch selbstbewusst die Grenzen aufzeigen. Das ist gut für Jungen und für Mädchen. Das Training von Fairness und Teamgeist sowie Empathie ist eine gute Basis für eine gesunde Psyche. Damit das klappt, muss das Training entsprechend gestaltet sein. Die Kinder sollen Freude am Trainieren haben und in guter Atmosphäre an sich arbeiten können. So ist sichergestellt, dass sich auch zurückhaltenden Kinder gut in der Gruppe aufgehoben fühlen.

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