Wer eine Kampfsportart erlernen möchte, tut dies aus unterschiedlichen Motiven. Diese können von Selbstverteidigung, über die sportliche Betätigung, bis hin zum Interesse für asiatische Kulturen reichen. Nicht umsonst üben die verschiedenen Sportarten bereits seit Jahrhunderten eine große Faszination auf die Menschen aus. Die Auswahl ist groß, dabei stellt sich allerdings die Frage, welche Kampfsportart ist die Richtige für mich? Die folgende Auswahl ist eine nähere Betrachtung wert.

Mensch gegen Mensch

Zunächst sollte man einige Dinge beachten. Im Kampfsport kämpfen immer zwei Menschen gegeneinander. Wer von beiden stärker ist, hängt nicht davon ab, welchen Kampfsport er beherrscht, sondern wie oft und viel er trainiert hat. Ein wichtiger Punkt betrifft auch den zukünftigen Trainer. Welche Erfahrung hat er? Hat er selbst gekämpft? War er ein aktiver Sportler? Der Erfolg in den Kampfsportarten hängt nicht nur vom Training, sondern auch von der Einstellung ab. Nicht umsonst gilt Sport zumindest zu 50 Prozent als Kopfsache. Daher sollte man zu Beginn herausfinden, welche Kampfsportart den eigenen Zielen am ehesten nahe kommt.

Alles in einer Sportart vereint

Beim Mixed Martial Arts vereint sich das Programm zahlreicher anderer Kampfsportarten. Hier wird mit Schlägen, Tritten und am Boden gekämpft. Es handelt sich dabei gewissermaßen um ein Best-of des Kampfsports. Die Sportler zeichnen auch aus, dass sie nicht nur austeilen, sondern auch einstecken können. Schließlich endet Mixed Martial Arts nicht, wenn einer der beiden Gegner am Boden liegt. Selbst dort können noch Griffe angewendet und Schläge versetzt werden. In dieser Sportart lernt man damit umzugehen getroffen zu werden und entsprechend zu reagieren. Die Reflexe werden trainiert, der Körper lernt mit Treffern umzugehen. Das drückt auch auf die Psyche. Mixed Martial Arts wird in einem Käfig ausgetragen. Es benötigt daher viel psychische Stärke, um mit einer scheinbar ausweglosen Situation umgehen zu können. Dieser Kampfsport ist nur für die härtesten Kämpfer geeignet.

Boxen und Ringen sind deutlich anspruchsvoller, als es vielleicht auf den ersten Blick aussieht. Beide Kampfsportarten werden regelmäßig im Fernsehen gezeigt und haben daher viele Fans. Es handelt sich dabei um effektive Wege sich selbst zu verteidigen. Leider werden beide Sportarten in den Selbstverteidigungskursen noch zu wenig trainiert. Bei beiden Sportarten lernt man schnell effektiv zu kämpfen. Wer gegen einen Boxer oder Ringer antreten muss, sollte gut vorbereitet sein.

Alles in einer Sportart vereint
Alles in einer Sportart vereint

Effektive Selbstverteidigung

Ein guter Weg eine schnelle und direkte Selbstverteidigung zu erlernen, sind Krav Maga und Wing Tsun. Ersteres wird in Israel den Soldaten für den Nahkampf gelehrt. Wer nicht beständig in einem Ring kämpfen möchte, sondern eine effektive Form der Selbstverteidigung sucht, der ist hier richtig. Dabei gibt es sowohl komprimierte Kurse, als auch eine längere Ausbildung. So lernen Anfänger, wie man sich verteidigt, wenn man auf der Straße angegriffen wird. Bestandteil der Ausbildung sind ökonomische Bewegungen, die richtigen Techniken und effektive Schläge. Das ist selbst für Frauen eine gute Möglichkeit, sich ihrer Haut zu wehren. Sie können sich mit diesen Techniken auch gegen körperlich überlegene Gegner verteidigen. Angeblich wurde Wing Tsun sogar von einer Frau erfunden. Krav Maga und Wing Tsun sind sehr wirksam und effektiv. Wer nun Gefallen am Kampfsportarten gefunden hat, wird zahlreiche Möglichkeiten finden, eine dieser tollen Sportarten zu erlernen.

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